WIE WIR AUS SELBSTVERLEUGNUNG UND BEWUSSTLOSIGKEIT EHRLICHKEIT UND ACHTSAMKEIT ENTWICKELN KÖNNEN

Sind wir hier, um vom Leben gelebt zu werden oder das Leben selbständig zu gestalten und zu formen?

WIE GEHT'S? EINE GANZ SIMPLE FRAGE. ODER?

Wäre es nicht schön auf diese Frage, die uns täglich im Durchschnitt vier mal gestellt wird, aus ganzem Herzen und in vollstem Bewusstsein mit „mir geht es heute sehr gut" zu antworten? Die Frage „liebst du dein Leben" hören wir im Vergleich dazu nicht wirklich häufig. Dies ist jedoch genau das Thema, mit dem ich Sie heute konfrontieren möchte.

Ich persönlich stelle mir sehr oft vor, wie ich am Ende dieses Lebens zurückblicke auf die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, auf die Gefühle, die ich durchlebt habe und auf die Qualität meines gelebten Lebens.
Es ist der größte Anspruch an mich und dieses mir geschenkte Leben, dass ich zu dem in der Zukunft liegendem Zeitpunkt, den ich nicht voraussehen kann, mit einem Lächeln zurückblicke und sagen kann:
„Ich habe alles richtig gemacht. Ich habe das Leben in vollen Zügen ausgekostet. Jede Entscheidung, die ich für mich und meine Umwelt getroffen habe, kam aus vollstem Bewusstsein und aus dem Herzen. Ich bin mir stets treu geblieben, egal wie groß die Verlockungen im Außen waren, mich für den „einfacheren Weg" zu entscheiden." Hierbei schließe ich nicht aus, dass wir alle sogenannte "Fehler" machen, dass wir oftmals „Umwege" gehen, um zu einer größeren Erkenntnis zu gelangen. Genau das ist das Leben. Das ist lebendige Erfahrung. Und nur aus diesen „Umwegen" und „Fehlern" entsteht aus einem angelesenem Halbwissen integrierte Wahrhaftigkeit und Weisheit.

Das fatale an Fehlern, die wir begehen, sind nicht die Fehler an sich, sondern das sich nicht vergeben können und das Stehenbleiben.
Die Kunst ist es zu erkennen, man hat sich verrannt, dies mit Gelassenheit anzunehmen und eine neue Richtung einzuschlagen. Fehler und Umwege in unserem Leben sind nur Wegweiser, die uns der Sprache unseres Herzens und unserer gesunden Intuition immer näher bringen.

WÜRDEN WIR WIRKLICH AUF UNSER HERZ HÖREN, DANN WÜRDEN WIR UNS NIE VOM LEBEN GELEBT FÜHLEN. SONDER LEICHT UND FREI.

Sind Sie ein „Überleber"? Ein Mensch, der am Ende seines Lebens sagen würde „Ich hab geschuftet, bis der Arzt kam. Ich habe so viel in der Vergangenheit und der Zukunft gelebt, dass ich das Jetzt schlicht verpasst habe." Haben Sie sich schonmal gefragt, wer eigentlich Ihr Leben kreiert?

Stellen Sie sich Ihr Leben als einen großen Spielplatz vor, auf dem Sie sich austoben dürfen.
Wer hat auf Ihrem Spielplatz das Sagen?
Arbeitgeber? Freunde? Partner? Vergangenheit? Zukunft? Merken Sie, dass all das nur in Ihren Gedanken passiert? Beispiel: Ihr Arbeitgeber hat irgendwann einmal einen bestimmten Satz fallen lassen mit einem Unterton, der in Ihnen ein Gefühl von Ärger hervorgerufen hat. Nun hat Ihr Unterbewusstsein dieses Gefühl mit Ihrem Arbeitgeber verkuppelt. Klassische KonditionierungSo intelligent ist unser Körper. Er funktioniert nicht anders, als eine Festplatte. Rufen Sie eine Datei in sich ab und überprüfen Sie, welche Informationen, Bilder, Gefühle sich Ihnen alle zeigen. Einige davon sind im Bewusstsein, andere im Unbewusstsein. Eine Festplatte hat nur eine bestimmte Speicherkapazität und ist irgendwann voll. Mit uns Menschen verhält es sich nicht anders. Auch wir sind irgendwann überladen mit Informationen, wenn wir uns nicht bewusst darum bemühen, uns „sauber" zu halten. Treffen wir bewusste Entscheidungen, entwickeln wir uns allmählich durch bestimmte Techniken und einer ganz klaren Lebenseinstellung von einem „Überleber" zu einem „Leber". Schritt für Schritt entfesseln wir uns aus den Schlingen des fremdbestimmten in ein selbstbestimmtes, freies Leben. Haben Sie die oben beschriebene Übung gemacht? Es ist statistisch bewisen, dass das innere "Umkonditionieren" von einem Muster, einer Gewohnheit mindestens drei Wochen braucht, um sich in uns zu setzen. 

Es geht hier nicht darum, sich selbst zu bewerten. Dies ist kein Wettbewerb. Im Gegenteil. Hier werden Sie lernen, sich aus dem "Kollektivbewusstsein" auszuklinken und zu sich selbst zu finden. Es geht bei dieser Übung ausschließlich darum, seine eigenen Muster und Programme kennenzulernen und sie völlig neutral und unemotional zu beobachten. Sie lernen der stille Beobachter Ihrer eigenen Gedanken und MUster zu werden. Und damit ist der wichtigste Teil getan. Herzlichen Glückwunsch!

Integrieren Sie durch diese Übungen zwei neue Programme auf Ihrer "inneren Festplatte": Ehrlichkeit und Achtsamkeit. Nachdem Sie sich selbst beobachtet haben und eigene Muster erkannt haben, können Sie beginnen Ihre Gedanken selbst zu steuern.

Wenn Sie mehr über mich und meine Techniken zur Entspannung und zum selbstbewussten Leben erfahren möchten, kontaktieren Sie mich gern!

Kommentare

Das sehe ich auch so: Durch Ehrlichkeit und Achtsamkeit entsteht Bewusstheit. Und wenn ich mir meiner Muster, Glaubenssätze etc. bewusst bin, kann ich auch Änderungen, die ich mir wünsche, vornehmen.
Liebe Birte. Ja, alles fängt mit unserem Denken an… Danke für dein Feedback! Alles Liebe, Rejana
Du sagst es ganz richtig: es ist ein geschenktes Leben. Wenn wir das erkennen, können wir uns auch darüber freuen... Ich bin auch davon überzeugt, dass das Leben leicht und fröhlich sein sollte. Zumindest zu einem grossen Teil, wir können die dunklein Zeiten ja nicht wegschieben. Die Uebungen finde ich sehr interessant und werde sie ausprobieren – vielen Dank :-)
Liebe Marian, natürlich können wir die dunklen Zeiten nicht wegschieben. Sie gehören ja genau so zum Leben dazu. Wir können nur unsere Einstellung zu und während der dunklen Zeiten verändern. Das ist leichter gesagt, als getan, ich weiß ;) Aber es funktioniert. Ich bin gespannt zu hören, was die Übung bei dir ausgelöst hat.

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